Das Selbstverständnis meiner Arbeit

Sie sollten mit mir zusammenarbeiten, wenn Sie als Leitungskraft ein Anliegen vertrauensvoll und auf Augenhöhe durchdenken und entwickeln wollen. Ich berate Sie mit einem fundierten Blick von außen – auf der Basis von umfassender Erfahrung in Leitung und Beratung, Branchenkenntnis und einem systemischen Ansatz.

 

Eine Bearbeitung von Themen im Team oder anderem Gruppenzusammenhang ist darüber hinaus dann sinnvoll, wenn Sie an einer breiteren inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert sind.

 

Als Moderatorin arbeite ich in kleineren oder größeren Gruppen mit dem „Funken der gemeinsamen Inspiration“: durch meine persönliche Ansprache und durchdachte methodische Interventionen fördere ich gezielte Beteiligung und gegenseitige Ergänzungen. Sie selbst können sich voll einbringen und behalten dennoch Ihre Funktion als verantwortliche Führungskraft – sie werden darin sogar noch gestärkt und unterstützt. Dafür stimmen wir uns im Vorfeld und währenddessen eng ab.

 

Für Veranstaltungen mit Teams oder Gruppen gibt es zwei ausschlaggebende Erfolgsfaktoren:

Erster Erfolgsfaktor: Ehrliches Interesse

Zum einen braucht es ein echtes Interesse von Ihnen an einer gemeinsamen Erarbeitung mit den Beteiligten, an einer inhaltlichen Auseinandersetzung und Meinungsbildung. Sie müssen bereit sein, sich inhaltlich „reinreden“ zu lassen und Ihre Auffassung zu hinterfragen. Dass Sie dabei nicht Ihr Gesicht verlieren, dafür stehe ich mit meiner Moderation.

Zweiter Erfolgsfaktor: Zieltransparenz

Zum anderen braucht es Klarheit über das Ziel, die wir im Vorfeld im vertrauensvollen Gespräch gemeinsam herstellen. Es sind grundsätzlich zwei Wege denkbar, die klar zu unterscheiden sind und über die es Transparenz braucht:

  • Soll die Entscheidung darüber, was im Anschluss an die Veranstaltung tatsächlich umgesetzt wird, bei Ihnen als Leitung verbleiben, kann die Gruppe das jeweilige Thema inhaltlich aufarbeiten, Lösungsideen beraten und mitdiskutieren. Ihre Aufgabe liegt dann darin, im Nachgang mit den Ergebnissen zu arbeiten und sie in die weiteren Schritte einfließen zu lassen.
  • Sollen allerdings notwendige Entscheidungen von der Gruppe selbst entwickelt und getroffen werden, dann folgt auf die inhaltliche Auseinandersetzung noch eine Phase der Festlegung. Wir klären im Vorfeld, auf welche Weise sie erfolgen soll, denn dabei gibt es unterschiedliche Methoden, die über einen reinen Mehrheitsentscheid hinausgehen und unterschiedliche Wirkungen haben können. Das je nach Gruppe, Thema und Ihrem Führungsstil ausgewählte Vorgehen bestimmt maßgeblich über das Ausmaß der späteren Akzeptanz durch die Beteiligten. Unabhängig davon sind dann vor Ort getroffene Entscheidungen auch bindend für Sie.

Diese Differenzierung an sich ist unproblematisch, beide Wege sind denkbar und für jeweils unterschiedlichen Situationen sinnvoll und angebracht. Es wird erst dann kritisch, wenn es darüber eine Unklarheit gibt, wenn andere Erwartungen geweckt werden und wenn der Umgang mit Ergebnissen im Nachhinein zu einer Schein-Beteiligung verkommt.

Wann sollten Sie auf eine Bearbeitung im Team verzichten?

Wenn Sie das Ergebnis (eigentlich) schon vorher kennen und nicht interessiert sind an echter inhaltlicher Auseinandersetzung, in der Sie sich auch selbst hinterfragen lassen.

 

Wenn Sie sich in Gruppenprozessen nicht auf den „Funken der gemeinsamen Inspiration“ einlassen können oder wollen.


Dem griechischen Philosophen Aristoteles wird folgende Aussage zugeordnet:

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Wenn Sie diese Erfahrung in Ihrem Team auch machen möchten, melden Sie sich gern bei mir. Zunächst nehmen wir uns etwas Zeit, uns kennen zu lernen und die wichtigsten Fragen zu klären. Erst dann entscheiden wir, ob wir in die Zusammenarbeit einsteigen möchten.



Mein Profil:

Vor meiner Zeit als Team- und Organisationsentwicklerin habe ich Erfahrungen in verschiedenen Positionen der Sozialwirtschaft gesammelt. Dabei hatte ich mit Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zu tun. Ich arbeitete sieben Jahre lang als Sozialarbeiterin mit Straffälligen und Obdachlosen und leitete über drei Jahre die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof in Bremen. Im Anschluss entwickelte ich acht Jahre lang als Qualitätsmanagerin zentrale Strukturen und Abläufe bei einem diakonischen Komplexträger; dabei verantwortete ich auch über fünf Jahre das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem im Arbeitsfeld der stationären Altenpflege.

 

Bereits im Studium wollte ich immer wissen, was Menschen antreibt und was Gruppen zusammenhält und erfolgreich miteinander arbeiten lässt. Mein Ausbildungsweg führte mich über folgende Stationen: 

  • die Diplom-Studiengänge Religionspädagogik und Sozialarbeit,
  • später weiter zur Diplom-Sozialwirtin,
  • und schließlich fokussierte ich mich in Weiterbildungen auf Qualitätsmanagement, Team- und Organisationsentwicklung.

Diese verschiedenen Perspektiven setze ich zur Lösung Ihrer internen Probleme ein.

Pragmatisch und konkret: damit Veränderungen umsetzbar werden.

Mich in Situationen und Anforderungen hineinzudenken, machbare Wege zu finden und Strukturen und Abläufe nachvollziehbar zu gestalten, das sind meine besonderen Stärken.

Und ansonsten?

 

Seit September 2020 bin ich in der Ausbildung zur Gutachterin in der "Lerner- und Kundenorientierten Qualitätsentwicklung" in Bildung, Beratung und Sozialer Dienstleistung. Hier geht um eine diskursive Qualitätsentwicklung, die sich an der Frage orientiert, wann die Leistung gelungen ist und wie dies gefördert wird.

Seit April 2020 habe ich an der privaten Fachhochschule IUBH Duales Studium in Bremen den Lehrauftrag für "Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit" - zunächst als reine Online-Veranstaltungen. Ich freue mich über diese Möglichkeit zur systematisierte Wissensvermittlung mit vielen Elementen der Reflexion für die Studierenden!

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Verein "fiNO Frauenbetriebe im Netzwerk Oldenburg e.V.", um mich dort mit selbständigen Unternehmerinnen vor Ort auszutauschen.

Außerdem unterstütze ich den Verein zur Förderung der Medizinischen Versorgung Obdachloser in Bremen.

 

Und dann mache ich noch gern Musik, singe, koche und verreise gern zusammen mit meinem Mann im Wohnmobil…wenn die Zeit es zulässt.